Schwebebahn Galerie

Ab 2010 erweitert Shakespeare live! sein Spektrum. Dabei werden nicht nur neue Zielgruppen angesprochen, sondern auch andere Sichtweisen auf Shakespeare Stücke eröffnet.
Einhergehend mit dem Konzept Shakespeare live! am Arrenberg das ein außergewöhnliches Festival für bildende Künstler, Musiker und Schulklassen beinhaltet, soll im Herbst 2010 die erste und einzige Schwebebahn Galerie eröffnet werden.
In Kooperation mit der Bergischen Universität (Prof. Pfeiffer), der Hochschule Niederrhein (Prof. Meis) und bildenden Künstlern aus NRW soll nicht nur eine der außergewöhnlichsten Galerie der Welt entstehen, sondern während einer wissenschaftlichen Studie die Frage erforscht werden:
„Welchen Einfluss hat die Kunst auf die Menschen, die täglich mit ihr konfrontiert werden? ”

Die Galerie

Schwebebahn

Die Idee ist, entlang dieser Bahnstrecke eine Kunstgalerie zu etablieren, die es nicht nur den üblichen Galeriebesuchern ermöglicht den Genuss von Kunst zu erfahren, sondern vielmehr allen Fahrgästen der Schwebebahn den Zugang zur Kunst und damit zur Erweiterung des eigenen Horizonts zu ermöglichen.
Erneut greift Shakespeare live! die Zusammenarbeit mit den verschiedensten regionalen Bildungs- und Kulturträgern auf.

In Zusammenarbeit mit Förderern, den Universitäten und anderen Institutionen schreibt Shakespeare live! jährlich verschieden Themen aus, mit denen es sich sowohl an renommierte Künstler als auch an den Kunstnachwuchs, Schulen und Universitäten richtet.

Während eines Symposiums, live oder im Internetforum, setzen sich die Kunstschaffenden mit dem vorgegebenen Thema auseinander. Hieraus werden Konzepte entwickelt, die von den jeweiligen Künstlern umgesetzt werden.

Nach einer Produktionszeit von drei Monaten werden die fertigen Werke in der Galerie installiert. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Handwerksbetrieben hat Shakespeare live! eine Rahmenkonstruktion entwickelt, die es erlaubt, ohne größeren Aufwand die jeweiligen Ausstellungsstücke auszutauschen.

Gemälde

Die Exponate sind während ihrer Ausstellungszeit der natürlichen Witterung ausgesetzt. Diesen Verwitterungsprozess versteht Shakespeare live! als abschließenden Schritt in der Genese der verschiedenen Werke. Denn durch die Witterung erhalten die Ausstellungsstücke einen unnachahmlichen Charakter, der den Effekt der Einzigartigkeit noch verstärkt.

Am Ende des Jahres werden die Werke während eines großen Events versteigert, deren Erlös zu einem gewissen Teil in die Erhaltung der Galerie und die Förderung der Kunst einfließt.

Durch die Zusammenarbeit mit dem Theatermuseum Düsseldorf und anderen Kulturträgern, ist darüber hinaus eine Einbindung internationaler Kunstschaffender möglich (siehe Konzept Hamlet Cube).

Die Möglichkeit der Realisierung und Errichtung der Schwebebahngalerie entsteht durch Zusammenarbeit mit der Firmengruppe Küpper, dem Verein „Aufbruch am Arrenberg” und den Anwohnern der Wupper, die Shakespeare live! die Rückseiten ihrer Gebäude freundlicher Weise zur Anbringung der Bilderrahmenkonstruktionen zur Verfügung stellen.

Station

Damit entsteht eine weltweit einzigartige Kunst- und Kulturgalerie, die weit über die Grenzen Wuppertals hinaus strahlen und nach und nach immer mehr nationale und internationale Kunstschaffende einbinden wird.
Die Möglichkeit der Ausstellung entsteht durch Zusammenarbeit mit der Firmengruppe Küpper, die zwischen den beiden Schwebebahnstationen die Rückseiten ihrer Gebäude zur Anbringung der Bilderrahmenkonstruktionen zur Verfügung stellt.